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Grünstrand-Proteste von Travemünder EinwohnerInnen und Tagesgästen am Infostand in der Vorderreihe!

einsortiert unter: Allgemein,Travemünde Aktuell22:27

03.02.2013

Heute auf unserem Infostand gegen die Grünstrandbebauung. Diesmal in der Vorderreihe von Travemünde.  Innerhalb von zwei Stunden waren 500 flyer verteilt. Die meisten Gespräche richteten sich gegen “die da oben”:

“Mordsmässig sauer auf die Politik!”,  ”Katastrophe, wie über Senat und Bürgerschaft hergezogen wird!”, “die Touristen sind schockiert!”, “das letzte Grün kann man nicht wegnehmen!”, “die sollen erst einmal die Hotels füllen!”, “natürlich sind wir gegen die Bebauung und kommen morgen zur Abstimmung!”, usw, usw.

Das klingt so, als sei die morgige Abstimmung zum Grünstrandverkauf auf der Einwohnerverammlung im MARITIM-Strandhotel für die Bebauungsgegner ein Selbstgänger. Aber nach den vielen  ”Stolpersteinen” von Senator Schindler in der Vorbereitung der Einwohnerversammlung können wir bis zur Abstimmung nicht wissen, was er noch auf Lager hat. Daher erneut der Aufruf: ” Es geht um die Wurst! Alle Lübecker EinwohnerInnen ab 14 Jahre können abstimmen! Bitte morgen zahlreich erscheinen und den Personalausweis, bzw. mit Einwohneranmeldung für die Stimmkarte mitbringen!

Quelle 1: Artikel Travemünde Aktuell 03.02.13 über Proteste in Travemünde

Quelle 2: Artikel HL-Live 06.02.13 über den Infostand in Lübeck 

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2 Gedanken zu “Grünstrand-Proteste von Travemünder EinwohnerInnen und Tagesgästen am Infostand in der Vorderreihe!

  1. Moin, warum stehen Sie nicht zu Ihren rein monetären Interessen? Allein Ihre Wohnadresse sagt ja schon alles, sie ziehen hier eine Egoveranstaltung durch, und tarnen das ganze noch als “sozial”. Was ist sozial daran, die Öffentlichkeit zu täuschen? Die Wahrheit ist, es geht um freie Sicht, es geht um “wenig Verkehr”, es geht um “immobilienpreise”. Immer dieses piefige Rumgemeckere, ich hoffe der VErkauf spült ein wenig GEld in Lübecks Kassen. Ich kann leider nicht kommen, ich muss auf mein Kind aufpassen, die Rentnerfraktion wird zahlreich da sein, und Lübecks Politiker wollen sich noch an dieses verlogene Rentner Vorteilssucher- Mini-Referendum halten – einfach nur ärgerlich! Dies ist keine Maßnahme die wenige betrifft, die Baumaßnahme ist wichtig für Lübeck!!! Im übrigen ist Ihre Abstimmung ein Zeichen von Manipulation, die zu Ihrer Maßnahme passt……….. es geht um 50%!!! mfg dies ist meine private Meinung

  2. Lieber ich@ich,

    wenn sie sich wirklich mit der Problematik Grünstrandbebauung beschäftigt hätten, würden sie die vielen rechtlichen und finanziellen Gründe als wichtiger Einschätzen als den Ausblick von Travemünder Einwohnern. Darum geht es nicht. Es geht um das Gemeinwohl aller EinwohnerInnen, das hier mit Füßen getreten werden soll. Die Stadt möchte zwar 7 Mio Euro kassieren, weiss aber gar nicht, was bei Berücksichtigung der Infrastrukturkosten und Folgekosten wirklich übrigbleibt. Gewinnen kann nur der Investor, verlieren werden alle EinwohnerInnen, auch Sie. Selbst die Volkspartei CDU sieht das so; vernünftige Leute rechnen nach!

    Die im Workshop Grünstrand am 10.03.12 im Maritim mit viel Engagement erarbeiteten „Ideen für die zukünftige Nutzung des Grünstrandes“ zeigen doch deutlich auf, wie man den Grünstrand für alle touristisch entwickeln sollte (Sie finden die Ideen samt Analyse unter „Themen“ unserer Webseite „Grünstrand-Travemünde.de“) Ich bin sicher, dass sie nach ihrer Lektüre nachdenklich werden.

    Was haben Sie eigentlich gegen politisch engagierte Rentner, die Stuttgart 21 in Travemünde vermeiden wollen? Es wäre schön, wenn sich auch junge Leute wieder vermehrt politisch einbringen würden. Dann würde die Politik wieder besser funktionieren.

    Was haben Sie gegen Umfragen? Wir haben in unserer Webseite unter „über uns“ eine deutlich als „nicht repräsentativ“ bezeichnete Umfrage seit Beginn unserer Aktion. Jeder kann nur einmal für oder gegen den Erhalt des Grünstrandes klicken. Das Ergebnis liegt stabil bei 94% „dafür“. Das ist systemisch, da kann nicht gemogelt werden und entspricht der Meinung der EinwohnerInnen seit über zwölf Jahren. Nachdem auch 2001 und 2007 eine hohe EinwohnerInnenmehrheit dafür sorgte, dass das Projekt „Grünstrandbebauung“ eingestellt wurde, kann man nur hoffen, dass es diesmal erneut gelingt!

    Mit freundlichem Gruß

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